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Spiegel an der S-Bahn Unterführung Raiffeisenstraße

Die S-Bahn Unterführung ist für Abbieger in und von der Raiffeisenstraße sowie Hauptstraße sehr unübersichtlich und gefährlich. Die vorgeschriebenen 30Km/h werden meist auch nicht eingehalten.

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Hunde-Spielplatz

Da die Hunde in Unterschleissheim sicher etwas Abwechslung brauchen. Hier ein Link mit Beispielen:

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Zebrastreifen für Kreisverkehr Bezirkstrasse beim Lohwald, verkehrsberuhigte Zone mit Geschwindigkeit 30

Seit über 3 Jahren wohnen viele Familien in Neubaugebiet am Lohwaldpark, wo es früher gar keine Bewohner in dieser Unterschleißheimer Ecke gab. Unsere Kinder müssen täglich früh morgens in die Schule diesen Kreisverkehr herübergehen. Die Autofahrer nehmen leider wenig Rücksicht darauf und rasen meistens mit hoher Geschwindigkeit vorbei. Die Einbringung von Zebrastreifen würde die Fahrbahnüberquerung vor allem für den Schulweg unserer Kinder sicherer und weniger gefährlich machen.

Prüfung durch die Verwaltung:

Umsetzbarkeit: Nein
Kosten: -
Erläuterungen:
Im Kreisverkehr sind in der Mitte Inseln, die es möglich machen auf zwei Etappen die Straße sicher zu queren. Eine geringe Wartezeit muss dabei während der Stosszeiten, wie bei allen Straßenübergängen eingplant werden. Aus Sicht der Stadtverwaltung ist dies an dieser Stelle vertretbar.
Während der Prüfungsphase war es nicht möglich zu prüfen, ob die rechtlich erforderlichen Querungszahlen für die Errichtung eines Zebrastreifens vorliegen. Die Errichtung von Fußgängerüberwegen ist in der "Richtlinie für die Anlage und Ausstattung von Fußgängerüberwegen (R-FGÜ 2001) geregelt, die eine bestimmte Anzahl an querenden Fußgänger in Relation zum KFZ Verkehr verlangt.
Zum Thema Tempo 30 in der gesamten Bezirksstraße gibt es einen ablehnenden Beschluss des Umwelt- und Verkehrsausschusses vom 8.5.2012 http://www.unterschleissheim.de/fileadmin/news_import/sp_20120530_133836....
Mit dem weiteren Fußgängerüberweg in Höhe der Fritz Lochmann Straße ist aus Sicht der Stadtverwaltung das Überqueren der Bezirksstraße ohne Gefahren machbar.

Kommentare

Der Vorschlag ist von bestem Willen getragen und findet somit meine volle Sympathie. Allerdings ist er in der jetzigen Form nicht sinnvoll! An dem betreffenden Kreisverkehr (Bezirksstr. / Südl. Ingolstädter Str.) gibt es bereits jetzt an JEDER Aus-/Einfahrt eine straßenmittige Verkehrsinsel, so dass die betreffende Straße bequem zu Fuß überquert werden kann, ohne das der aus dem Kreisel abfließende Verkehr behindert wird. Zebrastreifen direkt am Kreisel würden zu unfallträchtigen Bremsmanövern der aus dem Kreisel ausfahrenden Fahrzeugen und zu Verkehrsstockungen im Kreisel führen. Sinnvoll wäre ein Zebrastreifen schon - aber aus genannten Gründen bitte nicht direkt am Kreisel, sondern mindestens 100 Meter entfernt vom Kreisel

Ich stimme hier nahezu vollkommen überein mit Ihnen, deshalb antworte ich direkt unter Ihren Kommentar und beziehe mich mit meinem Kommentar auf den ursprünglichen Vorschlag.

Zunächst gab es bereits früher hier Bewohner in dieser Unterschleißheimer Ecke. Natürlich nicht so viele, wie jetzt, dennoch waren wir damals, vor 25 Jahren, als ich eingeschult wurde, nur geringfügig weniger Kinder, die in die Schule gegangen sind. Möglicherweise ist das auch ein wenig übertrieben, aber wir waren dennoch viele.

Und nun zur Situation am Kreisverkehr. Ihre Kinder müssen diesen Kreisverkehr nicht überqueren. Wenn Sie den Kindern wahnwitzige 100 (in Worten einhundert) Meter mehr an Fußweg zutrauen, dann schicken Sie sie durch den Lohwald und dort dann an der Kreuzung Bezirksstraße / Fritz-Lochmann-Straße über den Zebrastreifen, der von Autofahrern hervorragend eingesehen werden kann, wodurch die Gefährdung für die Kinder bereits rapide sinkt. Zusätzlich ist dort der Beginn des 30km/h-Bereichs der Bezirksstraße, daher ist die Situation weiter beruhigt, also am Kreisverkehr.
Im weiteren Verlauf ist der Schulweg dann zusätzlich noch sicherer, als an der Ingolstädter Straße entlang, denn er führt beispielsweise durch die Buchenstraße (30km/h) und von dort dann über die Alleestraße (mit Ampel) zur Johann-Schmidt-Schule und weiter über die Stadionstraße zur Therese-Giehse-Realschule und dem Carl-Orff-Gymnasium. Diese Schulen dürften im Normalfall die Schulen der in diesem Teil von Unterschleißheim lebenden Kinder sein. Alternativ können die Kinder natürlich auch in der Bezirksstraße bis zur Ampel oder den Zebrastreifen an der Kreuzung Bezirksstraße/Alleestraße, beide im 30km/h-Bereich, laufen und dort die Bezirksstraße queren und dann die Alleestraße bis zur dortigen Ampel entlang gehen. Zu letzterem Zebrastreifen gelangt man auch, wenn man die Alexander-Pachmann-Straße bis zur Bahnstraße geht und dann in die Alleestraße einbiegt.
Alle diese Varianten bieten ausreichend breite Fußwege, sichere Übergänge und Autofahrer dort sind aufmerksamer bezüglich Schulkindern, da die Strecken stark von diesen genutzt werden.

Wenn man nun den Vorschlag von Lohhof-Ost nimmt und einen Zebrastreifen 100 Meter vom Kreisverkehr entfernt anbringt, befindet sich dieser eh schon in unmittelbarer Nähe zun bereits bestehenden Zebrastreifen. Sogar in beiden relevanten Richtungen. Den bei der Bushaltestelle am Bahnhof und den an der Kreuzung Bezirksstraße/Fritz-Lochmann-Straße.

Zur Beurteilung, was so ein Kreisverkehr mit Zebrastreifen beim Verkehr anrichtet, können Sie als Beispiel den Kreisverkehr an der Haltestelle Germering-Unterpfaffenhofen ansehen. Man sollte dazu noch sagen, dass dieser Kreisverkehr, nicht wie bei uns, abseits der Hauptstraße liegt und zwar ein gewisses Verkehrsaufkommen aufweist, aber nicht so eine elementare Verkehrsverbindung darstellt wie die Bezirksstraße, bzw. die Weihenstephaner Straße in Richtung B13. Von Stauungen abgesehen sind die bereits von Lohhof-Ost angesprochenen Bremsmanöver eine nicht hinnehmbare Verkehrsgefährdung. Gefährdung und Kosten sind hier stark reduzierbar, indem sie die Kinder einfach durch den Lohwald schicken und ihnen dafür 100 Meter mehr Fußweg zumuten.

Moderationskommentar

Hallo Andre,

vielen Dank für ihren ausführlichen Kommentar. Manchmal muss auch etwas ausführlicher begründet werden.
Dennoch würde ich Sie gerne darum bitten, Ihr Anliegen kurz und prägnant zu formulieren, damit eine zielgerichtete Diskussion möglich werden kann.
Darüber hinaus würde ich Sie bitten in Zukunft auf Formulierungen wie "wahnwitzige 100 (in Worten einhundert) Meter" zu verzichten, da Ironie im Internet zu Missverständnissen führen kann.

Die Dialogregeln können Sie auch gerne im Nebenmenü am unteren rechten Bildschirmrand oder unter diesem Link einsehen: https://www.machmit.unterschleissheim.de/regeln

Viele Grüße
Benjamin Noll (Moderation)

Ich finde den Vorschlag und für die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg auch sehr wichtig. Aber ist die Anbringung von Zebrastreifen nicht sowieso Aufgabe der Stadt? Warum soll damit der Bürgerhaushalt belastet werden? Ich schlage, vor einen Antrag direkt an den Umwelt- und Verkehrsausschuss zu stellen. Dieses Recht haben alle Bürger und Bürgerinnen.