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Sanierung des alten Bahnhof Lohhof

Jeden morgen sehen ihn hunderte Menschen am hoch frequentierten S-Bahnhof Lohhof. Drumherum hat sich viel getan. Neubauten, Verbesserungen und Instandhaltungen. Doch der alte Bahnhof verfällt von Jahr zu Jahr.

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Zebrastreifen für Kreisverkehr Bezirkstrasse beim Lohwald, verkehrsberuhigte Zone mit Geschwindigkeit 30

Seit über 3 Jahren wohnen viele Familien in Neubaugebiet am Lohwaldpark, wo es früher gar keine Bewohner in dieser Unterschleißheimer Ecke gab. Unsere Kinder müssen täglich früh morgens in die Schule diesen Kreisverkehr herübergehen.

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Spiegel an der S-Bahn Unterführung Raiffeisenstraße

Die S-Bahn Unterführung ist für Abbieger in und von der Raiffeisenstraße sowie Hauptstraße sehr unübersichtlich und gefährlich. Die vorgeschriebenen 30Km/h werden meist auch nicht eingehalten. Um die Unfallgefahr zu reduzieren würden sicher Spiegel für die schnellere Erkennung von Gegenverkehr Abhilfe schaffen.

Prüfung durch die Verwaltung:

Umsetzbarkeit: Nein
Kosten: -
Erläuterungen:
Die angesprochene Thematik wurde bereits nach der Eröffnung der Unterführung mehrfach an die Stadtverwaltung herangetragen. Deshalb wurde die Einsehbarkeit von Fahrzeugen aus der Bezirksstraße kommend in die Raiffeisenstraße im Sommer 2015 noch einmal ausführlich mit Verkehrsexperten und der Polizei begutachtet. Da an dieser Stelle eine zusätzliche Abbiegespur nicht möglich ist, gab es vermehrt den Vorschlag nach Anbringung eines Verkehrsspiegels. Diese Option wurde bei einer ausführlichen Verkehrsschau mit ADAC, Polizei, Verkehrswacht, Verkehrsplanern und Verwaltung besprochen. Die Anbringung eines Verkehrsspiegels wurde von den Teilnehmern der Verkehrsschau als äußerst kritisch angesehen. Grund hierfür ist, dass sich Autofahrer erfahrungsgemäß leicht dazu verleiten lassen sich ausschließlich auf den Spiegel zu verlassen. Zwingend notwendig ist es an dieser Stelle aber mit dem Fahrzeug zu stoppen. Deshalb kam auch der Umwelt- und Verkehrsausschuss mehrheitlich zu der Auffassung, dass die Anbringung eines Spiegels hier das Unfallrisiko insgesamt erhöhen würde. Eine mögliche verbesserte Einsehbarkeit stünde bei dieser Maßnahme in keinem Verhältnis zu einem von den Fachleuten bescheinigten erhöhten Gefährdungspotenzial, wenn Fahrzeuge mit der scheinbaren Gewissheit eines Verkehrsspiegels nicht mehr stoppen würden. Abwägungsgründe waren hier auch die Blendwirkung und der tote Winkel bei der Einsehbarkeit. Im Ergebnis wurde die Errichtung eines Spiegels vom Umwelt- und Verkehrsausschusses aus den oben genannten Gründen abgelehnt. An dieser Beurteilung hat sich in der Zwischenzeit nichts geändert, weshalb die Anbringung eines Verkehrsspiegels auch weiterhin nicht befürwortet werden kann. Die ausführlichen Unterlagen zur Beratung der Optimierungsmaßnahmen finden Sie hier https://unterschleissheim.ratsinfomanagement.net/vorgang/?__=UGhVM0hpd2N...

Kommentare

Ich habe diesen Vorschlag auch schon vorgebracht und mir wurde gesagt, dass dann nicht mehr angehalten wird, deshalb wird es keinen Spiegel geben. Ich finde die Abbiegung von der Bezirksstraße in die Raiffeisenstraße sehr unübersichtlich und gefährlich, da man sowohl auf Fußgänger, Radfahrer und Autos achten muss.

Wenn Ihre Aussage zutreffend ist, sollten Soß und Reiter nennen. Wer von der Stadtverwaltung hat Ihnen diese sachlich unsinnige und auch verantwortungslose Antwort gegeben - verantwortungslos deshalb, weil mit der Ablehnung eines Spiegels wohl bewusst Unfälle in Kauf genommen werden.
Ein Spiegel ist als Sofortmaßnahme dringend nötig.
Nachhaltiger wäre allerdings eine - zugegebenermaßen kostspieligere - Ampellösung

Die Anbringung eines Spiegels wurde bereits in der Sitzung des Umwelt- und Verkehrsausschusses am 15.09.2015 abgelehnt. Vorausgehend war eine Beratung von ADAC, Polizei, Verkehrswacht, Verkehrsplanern und Verwaltung. Zudem ist der einzig auffindbare Unfallbericht an der erwähnten Stelle von vier Wochen nach der Eröffnung. Hierbei kollidierte ein Radfahrer mit einem Bus, nachdem er bei der Verwendung des Radweges in falscher Richtung übersehen wurde. Sollten andere, belegte, Unfallzahlen vorliegen, bin ich natürlich bereit, diesen Punkt zu revidieren.

Wenn man als Abbiegender nicht bereits an der Stelle anhält, an der der Beginn der Absenkung der Fahrbahn ist, sondern noch etwas weiter nach vorne fährt und sich dabei immer am mittleren Trennstreifen befindet, kann man von der Warteposition aus durch die gesamte Unterführung bis zur Einmündung der Hauptstraße blicken. Bedingt durch die großzügige Einmündung der Raiffeisenstraße ist dann das Abbiegen immer noch problemlos möglich. Durch das Anhalten am linken Rand des Fahrstreifens ist es möglich, dass immer noch, auch größere, Fahrzeuge dem Verlauf der Vorfahrtsstraße folgen können, ohne vom Wartenden aufgehalten zu werden.

Auf der anderen Seite der Bahn fehlt von Unübersichtlichkeit jede Spur, da in jede Richtung ausreichend Sicht gewährleistet ist.

Etwas leichter wäre das Abbiegen jedoch in der Tat, würden sich die Verkehrsteilnehmer an die vorgeschriebenen 30km/h halten und zusätzlich auch die Regeln des Blinkens bei abbiegender Vorfahrt beherrschen und anwenden.

Ein solcher Spiegel muss beantragt werden, da er auf öffentlichem Grund wäre. Die Kosten für den Spiegel und die Montage, sowie auch der Unterhalt, sind vom Antragssteller zu tragen. Sie können also gerne beim Straßenbaulastträger einen Antrag dafür stellen und dann die Kosten dafür tragen.
Da es sich beim Straßenbaulastträger in diesem Fall aber um die Stadt Unterschleißheim handeln dürfte, wird dieser Antrag wohl abgelehnt.

Zu den Kommentaren:
Der letzte Teilsatz von Merilyn7 ist natürlich hinfällig, da man immer beim Abbiegevorgang auf Fußgänger, Radfahrer und Autos achten muss.

Die von Lohhof-Ost als sachlich unsinnige und verantwortungslose Antwort bezeichnete Aussage ist weder das eine, noch das andere. Verantwortungslos wäre das Verhalten der Stadtverwaltung lediglich, wenn sogar bei aller Ausschöpfung des vorhandenen Platzes keine Einsicht in die Unterführung und damit den Gegenverkehr möglich wäre. Dem ist aber definitiv nicht so. Und unsinnig ist sie ebenfalls nicht, da die Anbringung des Spiegels darauf hinausführen kann, dass ein Teil der Autofahrer sich ausschließlich auf den Spiegel verlässt und dann blind abbiegt.
Durch die konvexe Form verzerrt sich zudem das Spiegelbild und Entfernungen können schlechter eingeschätzt werden. Zusätzlich darf der Spiegel lediglich ein Hilfsmittel sein, um sich an die Situation heranzutasten, das Abbiegen darf dann wieder nur erfolgen, nachdem der Fahrzeugführer die Situation direkt eingesehen hat. Dies ist an der Unterführung, wie bereits erwähnt, auch ohne Spiegel möglich.

Und sollte die Situation dort wirklich so unübersichtlich sein, würden sich dann nicht die Busfahrer der Linie 219 beschweren? Die benötigen zum Abbiegen eine wesentlich größere Lücke im Gegenverkehr, aufgrund ihrer Masse und der dementsprechend geringern Beschleunigung. Vermutlich fahren sie aber auch nur einfach weiter in den Kreuzungsbereich ein, wie im ersten Teil meines Kommentares vorgeschlagen.

Merilyn7 hat vollkommen Recht, wenn Sie feststellt, dass die Abbiegung von der Bezirksstraße in die Raiffeisenstraße sehr unübersichtlich und gefährlich ist. Das empfinden nahezu alle Verkehrsteilnehmer so, die diese Kreuzung benutzen. Ihre gegenteilige Meinung, Herr Andre, sei Ihnen unbenommen, aber Sie müssen bitte zur Kenntnis nehmen, dass Ihre Meinungsäußerung ein Minderheitsvotum ist.

Dass der Umwelt- und Verkehrsausschuss im Jahr 2015 die Anbringung von Spiegeln abgelehnt hat, ist wohl dadurch begründet – Sie führen das ja ausführlich aus, indem Sie über Kosten und den Straßenbaulastträger referieren – dass man Kostenersparnisse im Blick hatte und dies leider zu Lasten der Verkehrssicherheit.

Sie argumentieren weiterhin damit, dass „die Anbringung des Spiegels darauf hinausführen kann, dass ein Teil der Autofahrer sich ausschließlich auf den Spiegel verlässt und dann blind abbiegt“. Mit derselben meines Erachtens unsinnigen Argumentation könnte man die Abschaffung von Ampeln fordern, weil „die Anbringung von Ampeln darauf hinausführen kann, dass ein Teil der Autofahrer sich ausschließlich auf die Ampel verlässt und dann blind abbiegt“.

Selbstverständlich entbindet ein Spiegel den Autofahrer nicht von der Pflicht, die Kreuzung den Verkehrsregeln entsprechend anzufahren. Der Spiegel ist nur ein zusätzliches wertvolles Hilfsmittel zur Kreuzungseinsicht. Die Ideallösung wäre sicherlich eine Ampelanlage, aber hier würden wir uns in ganz anderen Kostenregionen bewegen.

Bin auch für den Spiegel. Ich fahre jeden Tag von der Bezirksstraße in die Raifeisenstraße immer mit dem Hintergedanken geht es wieder gut. In diese Richtung sieht man als Autofahrer so schlecht die von rechts kommenden Autos ohne sich mitten auf die Straße in Weg zu stellen. Das noch nicht mehr Unfälle passiert sind ist schon ein Wunder. Diejenigen die diese Unterführung geplant und gebaut haben und sich jetzt gegen den Spiegel auch noch entscheiden sind Leute die sogut wie garnicht dort lang müssen.