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Fahrradabstellplätze Bezirksstraße

Die in der Bezirksstraße vorhandenen Fahrradabstellplätze erscheinen m.E.

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Kreisverkehr Landshuter Str. / Oskar-Maria-Graf-Str.

Der Verkehr auf der Landshuter Straße ist schon recht groß und wird mit dem Campus noch größer. Viele fahren hier auch über 50 km/h.

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Fahrradwege ausbauen in der Bezirksstraße (schriftlich eingebrachter Vorschlag)

Neben dem Ausbau des Fahrradweges in der Bezirksstraße sollten Geschwindigkeitskontrollen im ganzen Ort (Raiffeisenstraße, Lilienstraße, gesamte Tempo 30 Zonen) erfolgen.

Prüfung durch die Verwaltung:

Umsetzbarkeit: Nein
Kosten: -
Erläuterungen:
Benutzungspflichtige Radwege sind nur unter ganz engen Vorausetzungen rechtlich zulässig. In Tempo 30 Zonen sind sie nicht erlaubt. In der Bezirksstraße fehlt es unabhängig von der rechtlichen Zulässigkeit an der dafür notwendigen Fahrbahnbreite. Messgeräte zur Geschwindigkeitskontrolle werden regelmäßig aufgestellt, die Einführung einer kommunalen Verkehrsüberwachung wird im September 2017 im Umwelt- und Verkehrsausschuss beraten. Aktuell erfolgt die Überwachung der Geschwindigkeiten durch die Polizei, die auch nach eigenem Ermessen Kontrollen im gesamten Stadtgebiet durchführt.

Kommentare

Hallo zusammen,
ich nutze die Bezirkstrasse als Anwohner etwa gleichviel zu Fuss, mit dem Rad und mit dem Auto.
Als Fussgänger fühle ich mich von den Radlern auf dem Gehweg oft bedrängt, da nicht genügend Platz für alle ist. Als Radler bin ich eher schnell unterwegs und deshalb auf der Strasse. Mein Vorschlag wäre auch der Ausbau des Radweges direkt auf der Strasse, so wie es in einigen Teilen von USH schon gemacht wurde. Gerne auch in Kombination mit einer Einbahnstrassenregelung. So würde die Bezirkstrasse weiter beruhigt werden, die Geschäfte könnten weiterhin mit dem Auto erreicht werden und alle Verkehrsteilnehmer hätten einen passenden Platz. Gruss, Claudia

Eine Einbahnstraßenregelung würde dazu führen, dass schneller gefahren werden könnte und damit die Bezirksstrass unsicherer würde.

Radfahrer gehören auf die Strasse!
Und sie sollten sich dabei nicht an den Rand drängen lassen, sondern ihren Platz als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer beanspruchen. Dort werden sie gesehen und sind damit sicher. Gleichzeitig wird der Verkehr beruhigt (da die Autos hinter den Radlern herfahren müssen) und für den Durchgangsverkehr uninteressanter. (Das mag zwar einige Autofahrer ärgern, aber wenn sich genug Radfahrer an den Rat halten, werden sie sich schnell dran gewöhnen.)

Moderationskommentar

Bei Gegenläufigem Verkehr ist die Bezirksstraße zu schmal, für einen eigenen Radweg. Weiterhin ist in Tempo-30er-Zonen ein baulich abgetrennter Radweg von der Straße nicht zulässig (siehe §45, 1c StVO). Zur Errichtung eines eigenen Radweges müsste also die "Tempo-30er-Zone " aufgehoben werden, was sicher nicht im Sinne des Vorschlags und der Anlieger wäre. Deshalb lautet die ausgewiesene Beschilderung größtenteils "Gehweg, Radfahrer frei".
Zur Anregung der Aufstellung weiterer städtischer Messgeräte mit der Anzeigefunktion für die gefahrene Geschwindigkeit können wir mitteilen, dass dies aktuell ausgeweitet wird. Die Geräte werden an wechselnden Standorten im gesamten Stadtgebiet eingesetzt.

In der Bezirksstrße gibt es keinen Radweg! Die Lösung dort ist ein "Fußweg, der für den Radverkehr freigegben" ist. Hier ist die max. erlaubt Geschwindigkeit für Radfahrer "Schrittgeschwindigkeit" und -berechtigter und StVO konformer Weise -- absoluter "Nachrang" gegenüber gegen über Fußgängern.
Tempo30 in der Bezirksstraße, strikte Geschwindigkeitskontrollen und eine Menge Radfahrer auf der Fahrbahn würden die Situation drastisch verbessern.
... und warum nicht über eine "Fahrradstraße" nachdenken. Da hätte man alles, was in bishierhert 5 Vrschlägen angeregt wird.

Viele Radfahrer auf der Straße bringen mehr als "strikte Geschwindigkeitskontrollen", die nie flächendeckend rund um die Uhr sondern immer nur zeitlich beschränkt an einzelnen Punkten stattfinden können.
Eine Fahrradstraße, bei der Kraftfahrzeuge ja nur "geduldet" sind, könnten in der Tat zu einem Bewußstseinswandel beitragen und dabei helfen, Radfahrende auch auf anderen Straßen als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer zu etablieren.