Schulbus Johan-Schmid-Schule zum SBZ

Täglich fährt mehrmals ein großer Reisebus von der Johan-Schmid-Schule zum SBZ, um die Hortkinder des Edith-Stein-Horts zum Hort zu bringen. Tatsächlich sind es nur 900 m von der Schule zum Hort, weniger als der morgendliche Schulweg vieler Kinder. Ich schlage daher vor, anstatt einen Busfahrer und einen Bus zu schicken, Personen zu organisieren, die die Kinder von der Schule abholen und den Weg zu Fuß mit ihnen zurücklegen. Das ist
1. umweltschonender,
2. erhöht die Sicherheit vor der Schule für alle Kinder, da ein Bus weniger vor der Schule abfährt und
3. würde vielen Kindern sogar mehr Spaß machen, weil sie sich nach der Schule bewegen könnten, anstatt im Bus still zu sitzen.

Prüfung durch die Verwaltung:

Umsetzbarkeit: Ja
Kosten: im Budget
Erläuterungen:
Grundsätzlich ist dieser Vorschlag realisierbar. Hierfür wäre es aber notwendig, dass sich genügend ehrenamtliche Helfer melden, die dauerhaft diesen Dienst übernehmen. Nur dann wäre der Schulbus ersetzbar. Die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt, dass es zunehmend schwieriger wird, neue Schulweghelfer zu gewinnen, um die vorhanden Schulwege für die Kinder morgens abzusichern. Auch durch regelmäßige Aufrufe über die Presse und die Schulen können nur wenige neue Schulweghelfer gewonnen werden.

Kommentare

Bei uns war der Hort selbst für das Abholen (durch das Personal) zuständig (AWO).

So wie ich das sehe und so auch shikokuinu (Kommentar Mai) muss bei Hort Angelegenheiten auch der Hort das Personal stellen. Oder liegt hier ein Sonderfall vor, das es sich um besondere Schulformen handelt?
Wenn ja, dann ist es auch nicht mit "ehrenamtlichen" Schulweghelfern (i.d.R. Eltern der Schulkinder) getan. Da sollte man das Geld für den Bus für "gewerbliche" Schulweghefer verwenden. Ich schließe mich den oben genannten Gründen voll und ganz an und gebe noch einen Tipp dazu: Kinder brauchen Bewegung an der frischen Luft um gesund und gücklich zu sein/ zu bleiben.

Ich bin auch für Begleitung und zu Fuß gehen. Wenn nicht möglich, könnte dann hierfür ein kleiner E-Pendelbus zur Verfügung gestellt werden?

Die Frage stellt sich, warum für eine Fußwegbegleitung ehrenamtliche gesucht werden. Die Busfahrer sind vermutlich auch nicht ehrenamtlich tätig, so dass diese Kosten entfallen würden. Außerdem Kosten für Treibstoff, Buswartung, etc.