Einführung einer kommunalen Verkehrsüberwachung

Auch wenn diese bisher nicht eingeführt wurde, ist sie dennoch dringend notwendig. In Unterschleißheim werden weder begrenzte Parkzonen noch Falschparker durch die Polizei kontrolliert. LKWs und Wohnmobile parken auch wo und wie lange sie wollen. Zudem bringt eine Überwachung auch Einnahmen, die wieder für Straßen etc. verwendet werden können.

Prüfung durch die Verwaltung:
Umsetzbarkeit:
Ja
Kosten: Im Budget

Erläuterungen:
Der Vorschlag wurde bislang wiederholt vom Stadtrat abgelehnt. Eine Umsetzung wäre nach Erfahrungswerten anderer Kommunen im ersten Jahr kostenneutral. Ab dem zweiten Jahr liegen die Ausgaben für die kommunale Verkehrsüberwachung in der Regel über den Einnahmen.



 

 

Kommentare

Eine kommunale Verkehrsüberwachung fände ich auch sinnvoll. Ich habe das Gefühl, dass es bekannt ist, dass nicht kontrolliert wird und damit sich die Situation nur verschlimmert. Auch seltene Kontrollen an "Brennpunkten" würde da schon helfen.
Die Begründung, damit Geld in die Kassen zu spülen finde ich hier allerdings zu kurz gegriffen. Das Ziel sollte Sicherheit und Ordnung sein und nicht eine weitere Einnahmequelle zu schaffen.

Gut falsch ausgedrückt mit den Einnahmen. Eine kommunale Verkehrsüberwachung muss ja über die Jahre finanziert werden und hierfür kann nicht jedes Jahr der Betrag aus dem Bürgerhaushalt verwendet werden. Eine Refinanzierung sozusagen, durch die Einnahmen.

Aus eigener Erfahrung kann ich mitteilen, dass die Überwachung des ruhenden Verkehrs nie kostendeckend ist. Um eine Kostendeckung einigermaßen hin zu bekommen, muss man eine Mischkalkulation mit der Überwachung des fließenden Verkehrs machen. Darüber muss man sich im klaren sein.

Das wäre super!

die Idee ist wirklich gut, zudem es immer schlimmer wird mit Falschparker, abgestellten Fahrzeugen, Lastwägen in Wohngebieten, und keiner sieht sich dafür verantwortlich!!

Hier stehen seit Jahren Anhänger auf öffentlichen Parkplätzen rum und die Oberschleißheimer Polizei interessiert es nicht die Bohne, Parken im absoluten Halteverbot auch das ist 2 Wochen und länger möglich..... Die Polizei sollte viel mehr an Ihre Pflichten auch in Unterschleißheim herangezogen werden.....

In Dachau und anderen Kommunen, die solche "Abzocker" auf die Leute loslassen, lässt sich gut beobachten, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Privatfirmen sich fast ausschließlich auf Parkscheibenvergehen stürzen, um so über die Provision ihre viel zu schlechten Gehälter aufzubessern (was ich durchaus verstehen kann). Kompliziertere Sachen, wie die angesprochenen Anhänger oder Schrottautos werden weiterhin ein Ärgernis und Sache der Polizei bleiben. Denkt an meine Worte...

Die Polizei wird diese Probleme nicht lösen, sie hat eigentlich wichtigeres zu tun