Unterstützung bedürftiger Familien durch die Corona-Auswirkungen.

Es gibt viele Familien, die durch geschlossene Kitas,...Schulen zur Betreuung ihrer Kinder ihre Erwerbstätigkeit (vor allem Frauen) bis jetzt nicht mehr ausführen konnten und damit an den Rand des Existenzminimums gedrängt wurden. Die Priorität liegt hier deutlich höher als für die aufschiebbaren Kleinmaßnahmen aus den Ideen der Bürger für 2020. Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass Maßnahmen aus den letzten Jahren immer noch nicht umgesetzt wurden, z.B. Unterschleißheimer See, ..... Dies schafft für die Verwaltung/Firmen die notwendigen Kapazitäten die bisher genehmigten Projekte zu realisieren. Mit 100.000 € kann man 50 in Not geratene Familien mit 2000 € unterstützen.

Kommentare

Moderationskommentar

Vielen Dank für Ihren Vorschlag.
Bei dem Vorschlag, 50 bedürftige Familien mit einmalig 2000 € zu unterstützen, handelt es sich grundsätzlich um einen wohlgemeinten Vorschlag. Auf den zweiten Blick stellt sich allerdings die Frage, welche Familien sind nun bedürftig? Sind es Familien mit Hartz-IV-Leistungsbezug? Wenn ja würde diese einmalige Zuwendung voll als Einkommen angerechnet werden und damit die Hartz-IV-Leistungen schmälern. Die weitere Problematik besteht darin, dass die Stadt Unterschleißheim aufgrund Datenschutz keinerlei Informationen vom LRA bekommt, wer Hartz-IV -Leistungen bezieht.
So gut gemeint die Idee auch ist, die Umsetzung ist aufwendig und bedarf ein Regelwerk, in dem die Bedürftigkeit definiert ist.

Beste Grüße,
Redaktion Stadtverwaltung Unterschleißheim

Mein Vorschlag hat im Wesentlichen Familien, vor allem Frauen im Fokus, welche z.B. unbezahlten Urlaub nehmen mussten und noch müssen, um ihre Kinder zu beaufsichtigen, da Kitas und Schulen immer noch für bestimmte Jahrgänge geschlossen sind. Durch ein Antragsverfahren bei der Stadt könnten sich die Betroffenen melden und die Stadt könnte die Zuschüsse vergeben. Die Höhe der Zuschüsse könnte auch auf 1000 € für mehr Betroffene aufgeteilt werden.
Ein Zuwendung bei Hatz-IV-Leistungen war nicht in meinem Sinne, da die Wirkung bei Betroffenen nicht erzielt werden kann.
Ich hoffe, dass es einen Weg gibt um die Bürger zu unterstützen.
Viele Grüße

Es gab eine Öffnung für Kinderbetreuung für alleinerziehende früher als für andere. Somit ist es wenig verständlich, warum jemand bis j e t z t nicht arbeiten konnte. Bereits im Mai wurde schrittweise der Zugang zu Kinderbetreuungseinrichtungen gewährt, erst für Kinder, deren Eltern systemrelevant waren, dann für Kinder von alleinerziehenden, dann für Vorschulkinde rund deren Geschwister etc. Und wer diese nicht in Anspruch genommen hat, erhielt das Betreuungsentgelt zurück verrechnet. Es ist nicht verständlich, w e r da nicht arbeiten konnte.